DonnerstApp der Woche: Perfect365 Portrait- / Bildbearbeitung

perfect365 app

Perfect365 – der Beautysalon für die Hosentasche

Mit der App »Perfect365« könnt ihr euch zeitaufwändige Schönheitsbehandlungen sparen: Augenbrauen zupfen, Wimpern verlängern oder Haare färben geht in Sekundenschnelle! Mit dieser App habt ihr einen virtuellen Schönheitssalon für die Hosentasche.
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But first: Let me take a selfie

Wir starten logischerweise damit, das gewünschte Portrait in die App zu laden. Das Gesicht wird von ihr – abrakadabra – automatisch erkannt und mit den sogenannten Schlüsselpunkten versehen. Mehr muss man eigentlich erstmal nicht wissen.

Schlüsselpunkte manuell korrigieren

perfect365 key iconWenn die automatische Gesichtserkennung ein bisschen daneben gegriffen hat, passen wir die Schlüsselpunkte manuell an. Dazu tippen wir im oberen Bereich der App auf das Icon mit der Hand. Jetzt öffnet sich das Gesicht mit den automatisch gesetzten Punkten. Beim Anfassen eines Punktes erhalten wir durch eine kleine Vorschau die Anzeige des richtigen Platzes für den entsprechenden Punkt. Dort platzieren wir ihn dann.

Im unteren Bereich der App finden wir ein Sammelsurium an vorgefertigen Stilen: Vom dezenten Tages-Make-Up über »Kann man mal machen« bis hin zum »Meine Mutter hätte mir einen gezimmert, wenn ich jemals so das Haus verlassen hätte«-Make-Up gibt es jeden erdenklichen Stil.

Die Werkzeugpalette

Mein Favorit ist allerdings die manuelle Bearbeitung. Wir klicken also zuerst auf den Button »Werkzeuge«. Anschließend öffnet sich ein neues Bearbeitungsmenü im Fuß der App:

  • Gesicht
  • Lippen
  • Augen
  • Haare
  • Form

Gesicht – die Grundierung

Wir beginnen, wie im realen Leben, mit der Grundierung: Mit Klick auf diese Auswahl öffnen sich Bearbeitungsoptionen für – oh, grosse Überraschung – das Gesicht. Hier decken wir die Pickel ab, klopfen uns behutsam die Grundierung ein und legen uns die Schamesröte auf. Wer mag, kann sich an dieser Stelle auch die Haut aufhellen oder weichzeichnen – ich persönlich finde das too much. Das hat was von den Models aus Hochglanzmagazinen, an denen noch ordentlich gephotoshopt wird, bis keine Pore mehr zu sehen ist.

Lippen

Die Grundierung sitzt. Anschließend geht es auf den Punkt »Lippen«. Zu schüchtern für ein breites Lächeln? Kein Problem: Das Lächeln könnte bis zum Anschlag verstärkt werden. Ob man allerdings aussehen will wie der Joker, ist eine andere Frage. An dieser Stelle kann man aber auch mit verschiedenen Lippenstiftfarben und Lippenglanz herumexperimentieren. Übrigens merkt man spätestens bei der Bearbeitung der Lippen, wie gut die Schlüsselpunkte gesetzt wurden. Sitzt der Lippenstift nicht so, wie er soll, kann man die Punkte aber ganz leicht anpassen.

Augen – Eye see you!

Die Bearbeitungspalette für die Augenpartie beinhaltet sämtliche Werkzeuge, die man sich vorstellen kann. Eyeliner und Lidschatten sind wohl noch die gängigsten unter ihnen. Auf die Funktionen wie »Augenfarbe ändern« oder »Aufhellen« kann man an dieser Stelle aber mal ein Auge werfen. Hahaha!

Haare

Was darf’s denn heute sein? Eine neue Haarfarbe? Oder gar eine komplett neue Frisur? Wenn ich ehrlich bin: Mit den Frisuren oder Haarfarben habe ich am meisten Spaß. Ich könnte mir stundenlang in Perfect365 neue Frisuren machen oder meine Haarfarben ändern – ohne real etwas zu ändern. Durch detaillierte Bearbeitungsoptionen können die Frisuren übrigens ganz einfach an das Gesicht angepasst werden. Das Overlay mit der Frisur kann verschoben, langgezogen oder zusammengedrückt werden. Immerhin haben wir ja alle individuelle Kopfformen.

Das gleiche gilt für die Haarfarben: Mit dem Editierwerkzeug kann man Bereiche einfärben oder mit dem Radiergummi auch von der Färbung befreien. Mit dem Schieberegler kann hier zum Beispiel aber auch die Intensität eingestellt werden.

Form – die virtuelle Schönheitsoperation

Herr Doktor, ich möchte ein schlankeres Gesicht, höhere Wangenknochen und eine schmalere Nase! Und größere Augen wären auch echt super!

An dieser Stelle kann man sich zwar nicht bis zur Unkenntlichkeit entstellen verschönern, allerdings kann es – in Maßen eingesetzt – trotzdem auch für Überraschungen sorgen.

Ich weiß jetzt, warum ich auf Bildern immer kacke aussehe: Es ist mein Gesicht!

 

Fazit

Wenn’s mal wieder schnell gehen muss: Eine tolle App für zwischendurch. Normalerweise bearbeite ich auch Portraits mit Photoshop, allerdings habe ich die App Perfect365 schon seit einigen Monaten auf meinem iPhone und greife doch ganz gerne auf sie zu. Die schnelle Bearbeitung, ohne großartig Masken und Ebenen definieren zu müssen, ist ein klarer Vorteil und für ein paar Euros habe ich mir auch die Funktion »In hoher Auflösung speichern« freigeschaltet, um das Bild in einem anständigen Format zu speichern. Ihr seht: Es ist mir ernst mit der App!

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