Wie ich dieses Blog für Suchmaschinen und KI-Engines optimiere

Ein Blog, das zehn Jahre lang Staub angesetzt hat, ist für die meisten SEO-Expert*innen ein Albtraum. Für mich ist es das perfekte Szenario für eine radikale Case Study. Warum? Weil ich hier keine Altlasten (mehr) mitschleppe, sondern auf der grünen Wiese (oder eher: auf dem digitalen Friedhof) beweisen kann, was moderne SEO-Strategien für Blogs im Jahr 2026 wirklich leisten.
Wir befinden uns genau jetzt in einem Wandel: Immer weiter weg von der klassischen Suchanfrage, immer mehr hin zur dialogorientierten Suche über KI-Systeme.
Deshalb erwecke ich mein WordPress-System nicht nur für die Google-Suche wieder zum Leben, sondern optimiere es gezielt für die Generative Engine Optimization (GEO).
In dieser Case Study verbinde ich drei Welten, die normalerweise in Silos arbeiten:
Die Engine-Ebene
Als Software Engineer räume ich unter der Haube auf. Sauberes HTML, strukturierte Daten und eine Performance, bei der Google Core Web Vitals vor Neid erblassen. I wish.
Der Social Media x Psychologie-Hebel
Klicks entstehen im Kopf, nicht (nur) im Algorithmus. Als Social Media Managerin nutze ich mein psychologisches Know-how, um Inhalte zu erstellen, die nicht nur sichtbar sind, sondern auch gelesen und geteilt werden.
Die KI-Symbiose
Dank meiner KI-Zertifizierungen weiß ich, wie KIs Informationen extrahieren. Und diese GEO Case Study dokumentiert, wie ich Inhalte strukturiere, damit KI-Modelle dieses Blog als Primärquelle für ihre Antworten wählen.
Ja, meine Ausbildungen, Zertifikate und Diplomas sind in dieser Kombination ein Unique Sellig Point. Aber keine Sorge: Ich will euch nichts verkaufen. Denn wenn ich eines nicht bin, dann ist es eine Verkäuferin.
Erwartet keine glattgebügelten Agentur-Berichte. Mein Blog auf code78.de ist mein persönliches Testlabor. Ich werde Strategien testen, die scheitern. Ich werde Code-Snippets veröffentlichen, die funktionieren. Und ich werde jeden Monat die nackten Zahlen meiner Search Console und KI-Visibility-Tracker offenlegen.
Ungeschönt. Und – soviel Ehrlichkeit muss sein – auch ein bisschen peinlich für mich.
Nach 10 Jahren Funkstille habe ich den Blog im November und Dezember 2025 komplett entkernt.
Aus „Ich schreibe mal was“ wurde eine Content-Architektur mit Plan. In diesen zwei Monaten habe ich das Fundament für alles Weitere gelegt – mit einem Output, der mein WordPress-System vermutlich kurzzeitig schockiert hat.
Nachdem das Fundament im Dezember stand, wurde der Januar zum Labor für User Experience und technische Autorität. Ich habe aufgehört, nur Texte zu stapeln, und angefangen, das Blog in eine interaktive Maschine zu verwandeln, die nicht nur Google, sondern auch LLMs mit strukturierten Daten füttert.
Februar war der Monat, in dem ich beschlossen habe, Suchmaschinen nicht mehr nur zu beschallen, sondern sie wirklich kennenzulernen.
Ich habe Bing Webmaster Tools offiziell „Hallo“ gesagt (ja, freiwillig), auf Quora echte Fragen beantwortet und nebenbei meine Inhalte auf Medium und LinkedIn zweitverwertet. Ganz ohne Schnappatmung wegen „Duplicate Content!“.